Im Feuerwehrwesen und in Berichten über Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren (in Zeitungen und auch auf diesen Seiten) tauchen immer wieder für Laien unverständliche Abkürzungen und Fachbegriffe auf. Wir haben deshalb diese Seite eingerichtet, damit vielleicht dem einen oder anderen ein Licht aufgeht...
-- A --
Abschleppachse
Abschnitt
Abschnittsbrandinspektor
Angelobung
Atemschutz (ATS)
-- B --
BFARZT
BI
BM
BR
Bezirksfeuerwehrarzt
Brandinspektor
Brandmeister
Brandrat
-- C --
Chargen
-- D --
Dienstgrade
Dienstpostenplan
-- E --
E
Eingeteilte Feuerwehrmänner
-- F --
FARZT
FKUR
FJBA
FJLA
FJWTA
FLA
FM
FuB
FULA
Fahrmeister
Fachchargen
Feuerwehrarzt
Feuerwehrausbilder
Feuerwehrfunkleistungsabzeichen
Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen
Feuerwehrjugendleistungsabzeichen
Feuerwehrjugendwissenstestabzeichen
Feuerwehrkurat
Feuerwehrleistungsabzeichen
Feuerlösch- und Bergedienst
Feuerwehrmann
Feuerwehrtechniker A
Feuerwehrtechniker B
Funktionär
-- G --
Gehilfe
Gruppe
-- H --
HBI
HBM
HFM
HLM
HLMV
HV
Hauptbrandinspektor
Hauptbrandmeister
Hauptfeuerwehrmann
Hauptlöschmeister
Hauptlöschmeister der Verwaltung
Hauptverwalter
-- J --
JFM
-- K --
Kdo
KDOF
Kdt
KF
KLF
KRF
Kleinlöschfahrzeug
Kleinrüstfahrzeug
Kommando
Kommandofahrzeug
Kranfahrzeug
-- L --
LBD
LBD-STV
LFARZT
LFKUR
LDV
LM
LMV
Landesbranddirektor
Landesbranddirektor-Stellvertreter
Landesfeuerwehrarzt
Landesfeuerwehrkurat
Lehrgang
Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung
Löschmeister
Löschmeister der Verwaltung
-- N --
NÖFG
NÖLFV
-- O --
OBI
OBM
OBR
OFM
OLM
OLMV
OV
Oberbrandinspektor
Oberbrandmeister
Oberbrandrat
Oberfeuerwehrmann
Oberlöschmeister
Oberlöschmeister der Verwaltung
Oberverwalter
Organisation
-- Ö --
ÖBFV
-- P --
PFM
Probefeuerwehrmann
Rüstlöschfahrzeug
-- S --
Saugkopf
Schlauch
Steigerzugsführer
Strahlrohr
-- T --
Tanklöschfahrzeug
Tragkraftspritze
Trupp
TS
TUS
-- V --
V
VI
VM
Verteiler
Verwalter
Verwaltung
Verwaltungsinspektor
Verwaltungsmeister
-- W --
WTSP
Wart
Wissenstestspiel
-- Z --
Zeugmeister
Zug
Die Abschleppachse dient unter anderem dazu, verunfallte bzw. nicht mehr fahrtüchtige Fahrzeuge zu verbringen.
Politische Bezirke werden, um organisatorische Aufgaben zu erleichtern,
in Abschnitte eingeteilt (Unsere Wehr liegt im Abschnitt Aspang).
Die Abschnitte selbst sind wieder in Unterabschnitte unterteilt.
Der Unterabschnitt unserer Wehr
(Unterabschnitt II) besteht aus den Feuerwehren Edlitz, Hochegg,
Kienegg, Wiesfleck, Grimmenstein-Kirchau und Grimmenstein-Markt.
Dienstgrad eines Funktionärs.
Jeder neu eingetretene Feuerwehrmann, der sein Jahr als Probefeuerwehrmann absolviert hat, muss im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das Treugelöbnis ableisten:
Ich gelobe,
meinen Dienst als Freiwilliger Feuerwehrmann stets gewissenhaft zu erfüllen, meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein, Disziplin und Manneszucht zu halten und wenn notwendig, auch mein Leben einzusetzen, um meinen Mitmenschen zu helfen.
Gott zur Ehr' -- dem Nächsten zur Wehr!
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Wichtiges Element im Feuerwehrwesen. Feuerwehrmänner mit absolvierten Atemschutzlehrgang dürfen, mit Schutzmaske und Atemluftflaschen ausgerüstet, in brennende Objekte eindringen und dort wertvolle Lösch- oder Bergearbeiten verrichten. Infolge der häufigen Verwendung von Kunststoffen bei der Errichtung und Ausstattung von Gebäuden und der Produktion von verschiedensten Gütern ist der schwere Atemschutz (von der Umluft völlig unabhängig) für jede Wehr eine unumgängliche Notwendigkeit. |
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Dienstgrad des obersten Feuerwehrarztes eines Bezirks.
Dienstgrad eines Funktionärs. Der Dienstgrad Brandinspektor ist der niedrigste Dienstgrad der einem Kommandanten laut Dienstpostenplan zusteht.
Dienstgrad, der in unserer Wehr Fachchargen und Zugskommandanten verliehen wird.
Dienstgrad eines Funktionärs.
Chargen sind die ernannten Feuerwehrmitglieder vom
Löschmeister der Verwaltung bis hin
zum Hauptbrandmeister, z.B.
Gruppenkommandanten,
Zugskommandanten oder Warte.
Feuerwehrmänner,
die keine Chargen sind, haben die Bezeichnung
"eingeteilte Feuerwehrmänner".
Da im Einsatz eine Befehlshierarchie von ungemeiner Bedeutung ist, werden Feuerwehrmänner in Dienstgrade eingeteilt. Je höher die Funktion ist, die man besetzt, desto höher dementsprechend auch der Dienstgrad.
Dienstgrade eingeteilter Feuerwehrmänner:
Dienstgrade der Chargen:Der Dienstpostenplan regelt die einer Freiwilligen Feuerwehr zustehenden Posten (Fachchargen, Warte und Gehilfen) und deren Dienstgrad. Dabei wird nach Fahrzeugen und Mannschaftsstand der jeweiligen Feuerwehr gegliedert. So ist der Kommandant einer kleinen Feuerwehr mit 1 Fahrzeug und 13 Mann nur BI, der einer großen Wehr mit 12 Fahrzeugen und 95 Mann ABI.
Um das Glossar zu vervollständigen, haben wir den
kompletten Dienstpostenplan laut
NÖLFV auch ins Netz gestellt.
Präfix für die Abkürzung von Dienstgraden, falls der betreffende Feuerwehrmann diesen ehrenhalber verliehen bekam. Beispiel: ELM für den Ehren-Löschmeister.
Feuerwehrmänner, die keinen Chargen- oder Funktionärsposten besetzen.
Fachchargen sind Feuerwehrleute, denen ein bestimmtes Aufgabengebiet zugeteilt wurde, z.B. Der Zeug- oder der Fahrmeister.
Der Fahrmeister ist für die Instandhaltung und Wartung der Fahrzeuge einer Wehr verantwortlich.
Ein Arzt, der Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr ist und vom Landesfeuerwehrrat zum FArzt ernannt wurde.
Da eine solide Ausbildung Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit als Feuerwehrmann ist, gibt es in jeder Wehr einen vom Kommandanten beauftragen Feuerwehrausbilder, der Übungen leitet und beaufsichtigt, sowie für die zahlreiche Kursteilnahme der Mitglieder einer Wehr sorgt.
Um das FULA zu erringen, muss der Bewerber fundiertes Wissen über
Technik und Anwendung des Funkverkehrs im Feuerwehrwesen unter
Beweis stellen.
Früher unterteilte man das FULA in die Kategorien Bronze, Silber und
Gold, wobei man das FULA in Gold durch das dreimalige Bestehen des Bewerbs
in Silber erlangte.
Heute entfällt diese Unterteilung und es besteht nur mehr die Möglichkeit,
das FULA in Gold zu erwerben.
Priester im Feuerwehrdienst erhalten den Dienstgrad Feuerwehrkurat.
Das FJBA ist ein Einzelbewerb für Mitglieder einer Feuerwehrjugend im Alter von 10 bis 12 Jahren. Dabei sollen das Erkennen von Geräten, deren Handhabung und die Knotenkunde gefestigt werden.
Das FJLA muss in einem Teambewerb erlangt werden, wobei die Gruppe einen vereinfachten Löschangriff durchführt.
Beim Feuerwehrjugendwissenstest wird das allgemeine Feuerwehrwissen der Bewerber (Dienstgrade, Brandverhütung und Gerätekunde) in einem Multiple-Choice Verfahren überprüft.
Das FLA kann in den Klassen Bronze, Silber und Gold erlangt werden, wobei in Bronze und Silber ein Teambewerb zu absolvieren ist. Eine genaue Beschreibung dieser Bewerbe findet sich auf der Seite über unsere Wettkampfgruppe.
Das FLA in Gold ("Feuerwehrmatura") ist eine detailierte Überprüfung des Feuerwehrwissens (Fragenkatalog über 300 Fragen, einsatztaktische Aufgabe, Hindernisparcours). Zum positiven Abschluss des jährlich durchgeführten Bewerbes ist umfassendes Wissen aus allen Bereichen der modernen Feuerwehrwesens Voraussetzung.
Der FuB besteht aus mehreren Feuerwehren, von denen jede je ein Fahrzeug stellt. Pro Bezirk gibt es eine FuB-Bereitschaft (pro Abschnitt einen FuB-Zug), die zu verschiedenen Großeinsätzen, die auch außerhalb des jeweiligen Bezirkes stattfinden können,alarmiert werden kann. Zumeist handelt es sich bei solchen Ereignissen aber um riesige Brand- oder Umweltkatastrophen (Waldbrand, Hochwasser,...), da die Mobilmachung eines FuB-Zuges oft erst am nächsten Tag abgeschlossen ist und die Einsatzkräfte somit erst dann am Ort des Geschehens eintreffen können.
Feuerwehrmitglied, das ein Hochschulstudium in einem technischen Fach absolviert, die erforderlichen Kurse an der Landesfeuerwehrschule besucht hat und vom zuständigen Landesfeuerwehrrat zum Feuerwehrtechniker A ernannt wurde.
Feuerwehrmitglied, das ein Studium an einer Höheren Technischen Lehranstalt in einem technischem Fach absolviert hat, die Berechtigung zum Tragen eines der Titel Ing., Dipl.-HTL-Ing. oder Dipl.-FH-Ing. besitzt, die nötigen Kurse an der Landesfeuerwehrschule besucht hat und vom zuständigen Landesfeuerwehrrat zum Feuerwehrtechniker B ernannt wurde.
Funktionäre sind der Feuerwehrkommandant, der Feuerwehrkommandant-Stellvertreter und der Leiter des Verwaltungsdienstes. Siehe auch Kommando.
Weiters gehören auch Kommandanten, deren Stellvertreter und die Leiter der Verwaltungsdienste der Unterabschnitts-, Abschnitts-, Bezirks-, und Landesfeuerwehrkommandos zu den Funktionären.
Besetzen Feuerwehrleute einen besonders zeitaufwendigen Posten, wird ihnen oft ein Gehilfe zugeteilt, der ihnen viel Arbeit abnehmen kann.
Nach dem Trupp die kleinste organisatorische Einheit. Die Gruppe wird vom Gruppenkommandanten geführt. Mehrere Gruppen bilden einen Zug.
Dienstgrad eines Funktionärs. In unserer Wehr ist der Kommandant Hauptbrandinspektor.
Dienstgrad eingeteilter Feuerwehrwehrmänner: Als Oberfeuerwehrmann wird man nach sechs Jahren zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Nach sechs Jahren als Oberlöschmeister wird man Hauptlöschmeister ernannt.
Nach sechs Jahren als Oberlöschmeister der Verwaltung wird man zum Hauptlöschmeister der Verwaltung ernannt.
Im Verwaltungsdienst tätiger Feuerwehrmann. In unserer Wehr gibt es keinen Hauptverwalter.
Ein Mitglied der Feuerwehrjugend trägt diesen Dienstgrad. Der Spiegel des JFM gleicht einem normalen PFM-Spiegel, wobei weiße, waagrechte Linien die Anzahl der absolvierten Erprobungen anzeigen. Eine Erprobung ist eine Wissensüberprüfung auf allen Feuerwehrgebieten in vereinfachter Form. Ein JFM kann maximal 3 Erprobungen absolvieren.
Abkürzung für Kommandant
Das Kommandofahrzeug ist die mobile Einsatzleitstelle und wird bei Einsätzen größeren Umfangs eingesetzt. Daneben wird es in unserer Wehr für Fahrten zu Schulungen, Wettkämpfen und anderen Mannschaftstransporten angewendet.
Beschreibung unseres Kommandofahrzeugs.
Das Kranfahrzeug ist - wie der Name schon sagt - ein Fahrzeug, das mit einem Kran ausgestattet ist. Es ermöglicht somit die Bergung verunfallter Fahrzeuge und deren Abtransport. Verfügt es aber auch über einen Rettungskorb, so können auch Personen, die sich zum Beispiel in höher gelegenen Stockwerken eines brennenden Gebäudes aufhalten, sicher aus der Gefahrenzone gebracht werden. Das Kranfahrzeug ist mit seinen zahlreichen Einsatzmöglichkeiten zu einem wichtigen Bestandteil im Feuerwehrwesen geworden.
Beschreibung unseres Kranfahrzeuges.
Das Kleinlöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem zwar zumeist kein Wasser, aber alle für die Brandbekämpfung erforderlichen Geräte für eine Gruppe mitgeführt werden. Trägt die taktische Bezeichnung KLF aber den Zusatz -W, so verfügt das Fahrzeug auch über einen Wassertank, der allerdings kleiner als der eines Tanklöschfahrzeuges ist.
Beschreibung unseres KLF.
Das Kleinrüstfahrzeug ist speziell für Technische Einsätze ausgerüstet. Der Zusatz -B (KRF-B) bedeutet, dass in diesem Fahrzeug auch eine Bergeausrüstung (Spreitzer und Schere) mitgeführt wird, die zur Rettung eingeklemmter Personen ein unerlässliches Mittel darstellt.
Beschreibung unseres Kleinrüstfahrzeugs.
Dienstgrad eines Funktionärs. Der Präsident eines Landesfeuerwehrverbandes ("Landesfeuerwehrkommandant") trägt diesen Dienstgrad.
Dienstgrad eines Funktionärs. Der Stellvertreter des Präsidenten eines Landesfeuerwehrverbandes ("Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter") trägt diesen Dienstgrad.
Dienstgrad des obersten Feuerwehrarztes des Landes Niederösterreich.
Dienstgrad des obersten Feuerwehrkuraten des Landes Niederösterreich.
Da gute Ausbildung das Um und Auf für die Verrichtung effizienter
Hilfeleistung im Einsatz ist, werden unsere Feuerwehrmänner immer wieder
auf Lehrgänge geschickt, um sich dort wichtige Grundlagen anzueignen
oder ihre Ausbildung zu vertiefen.
Von der NÖ Landesfeuerwehrschule werden
zum Beispiel Funk-, Atemschutz-, Gruppenkommandanten- oder Technische
Lehrgänge angeboten. Feuerwehrleute müssen viel Freizeit opfern
um eine solide Ausbildung zu erhalten!
Dieser Bewerb soll die Fähigkeiten eines Feuerwehrmitgliedes im Technischen Einsatz vertiefen und
festigen. Dabei wird nicht die schnelle, sondern richtige Durchführung der erforderlichen Maßnahmen in den
Vordergrund gestellt. So gilt es die Unfallstelle abzusichern, den Brandschutz herzustellen und eine
Menschenrettung aus einem Pkw zu simulieren. Auch muss jeder Teilnehmer die eigenen Einsatzfahrzeuge genau
kennen, um im Ernstfall sämtliche Geräte schnellstmöglich zu finden.
Das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleitung kann im Abstand von jeweils zwei Jahren in Bronze, Silber
und Gold erworben werden.
Leiter des Verwaltungsdienstes.
Löschmeister im Verwaltungsdienst. Dem Gehilfen des LDV wird in unserer Wehr dieser Dienstgrad verliehen.
Gesetzliche Grundlage für das Feuerwehrwesen in Niederösterreich. Hier wird auch der gesetzlich Status der Freiwilligen Feuerwehr als 'Körperschaft Öffentlichen Rechts' geregelt.
Der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband NÖLFV ist der Dachverband der Niederösterreichischen Feuerwehren. Der NÖLFV selbst ist im ÖBFV eingegliedert.
Dienstgrad eines Funktionärs.
Dienstgrad, der dem verliehen wird, der sechs Jahre lang Brandmeister war.
Dienstgrad eines Funktionärs.
Dienstgrad eingeteilter Feuerwehrmänner: Nachdem man sechs Jahre den Dienstgrad Feuerwehrmann getragen hat, wird man zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Dieser Dienstgrad wird einem Löschmeister, der sechs Jahre lang Charge war, verliehen.
Dieser Dienstgrad wird einem Löschmeister der Verwaltung verliehen, nachdem er sechs Jahre lang diese Funktion innehatte.
In unserer Wehr wird der LDV zum Oberverwalter befördert.
Organisation ist wichtig, damit im Falle eines Einsatzes jeder weiß, wer die Befehlsgewalt innehat und kein unorganisiertes Durcheinander entsteht.
Unsere Wehr hat folgendes Organisationsschema:
| Kommando | ||
| LDV | Kommandant | Kommandant- Stellvertr. |
| Zugskommandant | Zugskommandant |
| Zugtruppkommandant | Zugtruppkommandant |
| Gruppen-Kdt | Gruppen-Kdt | Gruppen-Kdt | Gruppen-Kdt |
| Eingeteilte Feuerwehrmänner | Eingeteilte Feuerwehrmänner | Eingeteilte Feuerwehrmänner | Eingeteilte Feuerwehrmänner |
Weiters gibt es noch folgende Fachchargen: Feuerwehrausbilder, Fahrmeister, Zeugmeister und Stellvertreter LDV.
Die Warte unserer Feuerwehr sind der Atemschutzwart, der Nachrichtenwart, der Sanitätswart und der Feuerwehrjugendführer.
Außerdem wurde dem LDV noch ein Gehilfe zugeteilt.
Alle Dienstposten und deren Dienstgrade, die einer Freiwilligen Feuerwehr zustehen, sind im Dienstpostenplan geregelt.
Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband ÖBFV ist der Dachverband aller Landesfeuerwehrverbände Österreichs.
Der erste Dienstgrad, den ein neu eingetretenes Mitglied erhält.
Das Rüstlöschfahrzeug stellt eine Kombination eines Tanklöschfahrzeuges und eines Rüstfahrzeuges dar. Diese Rüstlöschfahrzeug dient somit Brand- als auch technischen Einsätzen.
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Für die Löschmittelförderung werden für den Feuerwehreinsatz
geeignete Schläuche verwendet. Sie werden nach ihrem Aufbau
und ihrer Verwendung in Druck- und Saugschläuche unterteilt.
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Druckschläuche werden in folgenden Dimensionen am Häufigsten verwendet:
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Die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer ist nur mittels eines Saugschlauchs möglich, da dieser beim Ansaugvorgang (Unterdruck im Saugschlauch) die Form behält. In unserer Wehr wird meistens der A-Saugschlauch mit den Dimensionen 110/1,6 verwendet. |
Früherer Ausdruck für den Zugskommandanten.
Früherer Ausdruck für den Zugskommandanten.
Die Armatur, die gemeinhin als "Feuerwehrspritze" bezeichnet wird, heißt im Fachjargon Strahlrohr.
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In unserer Feuerwehr kommen nur Mehrzweckstrahlrohre zum Einsatz, die einen zusätzlichen Schalthebel besitzen, mit dem man das Strahlrohr auf "Voll", "Halt" oder "Sprühstrahl" stellen kann. Ältere Modelle von Strahlrohren besitzen keine solche Einrichtung, was sich jedoch als unpraktisch und in manchen Situationen sogar gefährlich herausstellte. |
Das Tanklöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem Wasser mitgeführt wird. Es unterstützt eine schnelle Bekämpfung des Brandes und ist zudem mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Eine eingebaute Pumpe (Einbaupumpe) ermöglicht das Ansaugen von Gewässern, etc (siehe auch TS). TLF's gibt es in verschiedenen Größen, wobei die Zahl hinter der Bezeichnung TLF die Menge des mitgeführten Wassers in Litern angibt - vom einfachen TLF1000 bis hin zu größeren Modellen, sogenannten GTLF's (Großtanklöschfahrzeugen), die oft mehr als 10000 Liter Wasser fassen. Die Bezeichnung TLF-A bedeutet, dass das Fahrzeug über Allradantrieb verfügt.
Beschreibung unseres Tanklöschfahrzeugs.
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Im Feuerwehrbereich Bezeichnung für eine Pumpe, mit der Wasser aus fließenden oder stehenden Gewässern, aber auch aus Hydranten etc. gesaugt werden kann. Eine TS wird auch verwendet, um den Druck des Wassers in der Schlauchleitung zu regulieren. |
Kleinste Element der Organisation, bestehend aus drei bis vier Mann. Wird im Einsatz beispielsweise bei Atemschutztrupps angewandt.
Das TUS ist eine Brandmeldeeinrichtung, die zumeist in Industrie- oder Gewerbebetrieben eingesetzt wird. Löst ein Brandmelder Alarm aus, so wird dieser sofort in die zuständige Bezirksalarmzentrale (BAZ) weitergeleitet, von wo dann die erforderlichen Einsatzkräfte alarmiert werden.
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Durch den Verteiler kann eine Zubringleitung in mehrere Löschleitungen aufgeteilt werden. |
In unserer Wehr bekommt der Stellvertreter des LDV den Dienstgrad Verwalter verliehen.
Die Verwaltung einer Feuerwehr kümmert sich um alle finanziellen Angelegenheiten innerhalb des Dienstbetriebes (Einsatzverrechnungen, etc.) und um den Schriftverkehr, der zur Aufrechterhaltung des selben erforderlich ist (Protokoll- und Buchführung, etc.). Meistens sind zwei oder mehr Feuerwehrmitglieder im Verwaltungsdienst tätig (in unserer Wehr ein Oberverwalter, ein Verwalter und ein Löschmeister im Verwaltungsdienst.
Dienstgrad eines Funktionärs in der Verwaltung.
Ein im Verwaltungsdienst tätiger Feuerwehrmann. In unserer Wehr gibt es aufgrund des Dienstpostenplans keinen Verwaltungsmeister.
Warte kümmern sich um die Instandhaltung der ihnen zugeteilten Einrichtungen. In unserer Wehr gibt es den Atemschutz-, den Nachrichten- und den Sanitätswart.
Hierbei handelt es sich um einen Wissensnachweis für Mitglieder einer Feuerwehrjugend im Alter von 10-12 Jahren.
Der Zeugmeister ist für die Instandhaltung, Beschaffung und Wartung der Einrichtungen einer Feuerwehr zuständig, zB. Schläuche, Spreitzer, Schere, TS und andere im Einsatz wichtige Geräte.
Element der Organisation einer Feuerwehr, bestehend aus mehreren Gruppen und einem Zugtrupp.
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Grimmenstein-Markt. Festschrift anlässlich des 100jährigen Bestehens der FF Grimmenstein-Markt.
Begleitheft zum Grundlehrgang. Herausgegeben von der NÖ Landes-Feuerwehrschule
Soldat '99. Leitfaden für den Wehrdienst. Herausgegeben vom BMLV.